Die Legende von der Ausstattung der drei verarmten Jungfrauen

Ein vornehmer Mann, der völlig verarmt ist, beabsichtigt, seine drei Töchter, die er nicht ebenbürtig verheiraten kann, der Schande preiszugeben, um daraus seinen und ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Der junge Nikolaus, eben Erbe eines großen Vermögens geworden, hört davon und wirft nachts dreimal einen Beutel voll Geld ins Haus der Verarmten Jeder Beutel bildet die Mitgift für eine der Töchter und ermöglicht ihre Verheiratung. Das drittemal holt der Vater den enteilenden Wohltäter ein und dankt ihm unter Tränen.

© Karl Meisen: Nikolauskult und Nikolausbrauch. Düsseldorf 1931.

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